Bundesgartenschau lässt Koblenz aufblühen
Was wäre ein Garten ohne Blumenstauden? Und was wären Blumenstauden ohne Wasser? Nichts als braune, vertrocknete Strohballen. Ohne Wasserschlauch müssten wir uns im Sommer auf Kakteen und Sandwüste beschränken. Gut, dass einem der Schlauch hilft, Wasser ganz einfach auch in die letzte Ecke des Gartens zu transportieren. Umweltbewusste beziehen ihr Wasser gleich aus dem eigenen Brunnen oder aus der Regentonne.
Auch bei der Bundesgartenschau, die noch bis zum 16. Oktober in Koblenz die Besucher staunen lässt, ist Wasser aus dem Schlauch absolut unerlässlich. Hier blühen 100.000 Stauden, 7000 Rosen und 1200 Rhododendren um die Wette. Seit Bundespräsident Christian Wulff die Bundesgartenschau Mitte April vor 3000 geladenen Gästen eröffnete, haben schon Tausende Besucher die liebevoll gestalteten Anlagen bestaunt. Zwei Millionen Gartenfreunde werden bis zum Ende der Bundesgartenschau noch erwartet. „Einfach überwältigend“ lautet das Urteil der Besucher oft schon nach den ersten Metern. Getreu dem diesjährigen Motto „Koblenz verwandelt“ hat die Stadt sich selbst übertroffen und zum Beispiel aus dem holprigen Kopfsteinpflaster der Rheinanlagen eine breite Flaniermeile gemacht, an der es überall blüht und summt. Das ganze 48 Hektar kleine Gelände präsentiert verschiedene Themen rund um den Bereich Garten. Wer will kann hier, auf dem Festungsplateau der Festung Ehrenbreitstein, sogar Anschauungsunterricht bekommen. Inspirationen finden Hobbygärtner hier aber auf jeden Fall.